Garda Lake

Der Gardasee (it. Lago di Garda oder Bénaco) ist der größte See Italiens. Zwischen den Alpen und der Poebene, etwa 65 m über Meereshöhe, liegt der Gardasee im Norden in der Region Trentino-Suedtirol, im Westen in der Lombardei, im Osten in Venetien. Damit teilen sich die drei Provinzen Trentino, Verona und Brescia die Verwaltung.


Lage und Inseln: Er wurde durch den Entschgletscher in der vergangenen Eiszeit geformt, dessen Spuren man noch heute eindrucksvoll verfolgen kann. Im See befinden sich einige Inseln, die größte liegt in der Nähe von Salò: Isola del Garda mit der Villa Borghese. Ebenfalls in der Bucht von Manerba und San Felice, liegt die Isola San Biagio mit ihrer Nebeninsel „i Conigli“ (Haseninsel). San Biagio ist ein beliebtes Ausflugsziel, das nicht nur mit dem Boot, sondern auch zu Fuß vom Festland erreicht werden kann. Eine weitere Insel (Isola Trimelone) liegt vor Assenza, diese ist jedoch militärisches Sperrgebiet und darf nicht betreten werden.

Klima: das Klima ist aufgrund der Lage sub-mediterran. In Gardone Riviera, am Süd-Westufer des Sees, herrscht das mildeste Klima nördlich des Appennin. Durch den thermischen Wind, die sogenannte Ora, ist Luftbewegung am Nachmittag fast immer garantiert, weswegen der nördliche Gardasee zwischen Torbole und Malcesine bei Surfern sehr beliebt ist.



TORBOLE: Torbole liegt am nördlichen Teil des Gardasee und es teil sich in 3 Gemeindefraktionen: Torbole, Nago und Tempesta. Windsurf und Segel: Wie auch das umliegende Gebiet ist Torbole ein beliebtes Tourismus-Ziel. Vor allem bei Windsurfern ist der Ort aufgrund der konstanten Winde sehr beliebt.
Sehenswuerdigkeiten: Nago ist eine ehemalige Zitadelle am Fuße des Castel Penede; Naturpark um den Monte Baldo; Gedenktafel in Torbole, die an Johann Wolfgang von Goethes Besuch am Gardasee erinnert; Großes Wandgemälde an der Fassade der "Casa Beust" in Torbole am Gardasee: Der heilige Antonio spricht mit den Fischen von Hans Lietzmann.

RIVA AM GARDASEE: gehörte ehemals der Habsburger Monarchie an und musste im Zuge des Vertrags von St. Germain nach dem 1. Weltkrieg abgetreten werden. Bis zum Ende des Krieges war Riva eine Festung und wurde von den Italiener mit Artillerie beschossen, was nicht unerhebliche Schäden anrichtete.
Sehenswuerdigkeiten: die Rocca di Riva, eine Stadtburg, die ganz von Wasser umgeben ist und aus dem 12. Jahrhundert stammt; Torre Apponale, ein Uhrturm aus dem Jahre 1220, der über dem Hafen von Riva aufragt; dieser liegt am Piazza 3 Novembre; das städtische Museum Museo Civico (im Rocca); Monte Rocchetta und der Bastione; und auch: Ledrosee, Tennosee und Varone-Wasserfall.

SIRMIONE: Sirmione ist einfach und vielgestaltig, jung und alt, voller Leben und buntem Treiben, beschaulich und still. Dorado des Wassersports und verträumt im Abendlicht. Gegensätze treffen sich zum Rendezvous. Sirmione ist ein Fächer, der viele Facetten bietet - doch unverkennbar in seiner Eigenheit bleibt. Die Römer errichteten zwei Kastelle, zwei Häfen, eine Siedlung und jene riesige Villa, die am Felsen thront und sich mächtig über dem See erhebt. Auf den Fundamenten des antiken Osthafens bauten später die Scaligeri ihre berühmte Wasserburg.
Sehenswuerdigkeiten: „Grotte di Catullo“; Scaliger- Schloss; Thermen (Inhalationsbehandlungen, Schlammbadtherapien der verschiedensten Arten, Hand- und Unterwassermassagen, fachärztliche Zentren für die Behandlung der Rhinotaubheit) ; Kirche Santa Maria Maggiore, 15. Jh.

DESENZANO: liegt am südwestlichen Ende des Gardasees und ist die einzige wirkliche Stadt am See. Schon im Mittelalter war Desenzano ein wichtiges Handelszentrum Oberitaliens, die restaurierten Handelshäuser im Hafen Porto Vecchio und in der Altstadt erinnern noch daran. Mit zahlreichen Discotheken und Bars bietet Desenzano ein hervorragendes Nachtleben, aber auch für sportlich ambitionierte bietet Desenzano zahlreiche Möglichkeiten: Schwimmbäder, Reitställe und Tennisplätze stehen ganzjährig zur Verfügung.
Sehenswuerdigkeiten: Rathaus, 16. Jh.; Dom, an Santa Maria Maddalena zugewandt, 16. Jh mit Tiepolos Arbeit; ; Schloss, 14. Jh; Villa Romana: mit Fresko-gemaelde.

GARDONE RIVIERA: Es besteht aus den Ortsteilen Gardone Sotto und Gardone Sopra. Die Hügel, die das Dorf umschließen, verschaffen ihm ein durch seine Milde gekennzeichnetes Mikroklima. Dadurch verwandelte sich Gardone gleichsam zu einem botanischen Garten, in dem sich mitteleuropäische und mediterrane Vegetation abwechseln. Es wachsen beispielsweise Zitruspflanzen, Zypressen und Agaven. Deshalb gibt es in der Gemeinde auch zahlreiche Parks und Gärten.
Sehenswuerdigkeiten: Il Vittoriale degli Italiani, wo der Dichter Gabriele D’Annunzio gewohnt hat; Der botanische Garten (Giardino Botanico A. Hruska), der 10.000 m² große Garten wurde im Jahr 1910 von dem Naturforscher und Arzt Professor Arthur Hruska angelegt. Villa Alba, das Monumentalgebäude im neoklassizistischen Stil.

MALCESINE: Sie gilt als einer der schönsten Orte am See und wird deshalb auch "Perle des Gardasees" genannt. Geprägt ist das Bild durch die Altstadt mit ihren vielen engen Gassen und der von weithin sichtbaren Scaligerburg. Auch Goethe machte während seiner berühmten "Italienreise" Station in Malcesine.
Sehenswuerdigkeiten: Scaligerburg, steht auf einem Felsvorsprung direkt am Ufer des Sees und gewährt vom Turm aus einen phantastischen Blick über den Ort und den Nordteil des Sees; Museum (in dem Burg); der "Palazzo dei Capitani", der im Stil der venezianischen Gotik im 15.Jh. erbaut wurde; Kirche Santa Maria della Fontana, 18. Jh; Kirche Santo Stefano; Monte Baldo ( Berg Baldo) Von Malcesine führt eine Seilbahn auf den Monte Baldo, die hauptsächlich von Wanderern und Radfahrern genutzt wird, welche die Schotterpisten als Downhillstrecken nutzen.
BARDOLINO: seine charakteristischen und historischen Zentrum ist mit alten Mauern umgerahmt, und ist mit Turmen, Kirchen und Villa ausschmuekkt. Heute darschtellt Bardolino einen wichtigen turistischen Ort.
Sehenswuerdigkeiten: die Kirchen San Severo, 15. Jh mit Fresko-gemaelde von 12. und 13. Jh ; Kirche San Zeno, wichtog karolingischen Zeugnis; Kirche San Colombano, 12. Jh ; Ölmuseum;

TORRI DEL BENACO: Im 15. Jahrhundert erhielt Torri del Benaco eine besondere Bedeutung: Die Gemeinde wurde vom Dogen und Venedig zum Hauptsitz der „Gardesana dell'Acqua“ ernannt. Dies war ein Zusammenschluss von zehn Gemeinden zur eigenständigen Verwaltung und zur Unterbindung des Schmuggels zum Westufer des Sees.
Sehenswuerdigkeiten: Skaligerburg, die im 14. Jahrhundert zum Schutz des kleinen Hafens., aber heute beherbergt die Burg eine Art Heimatkundemuseum mit Exponaten zu Fischereigeschichte und zum Olivenanbau der Gegend; an der Südseite der Burg ist ein sehenswertes Orangen- und Zitronengewächshaus angebaut („Limonaia“); „Trinità“ Kirche mit Fresko gamaelde von 14. Jh; Berengario-Turm, der auf das 10 Jh zurueckgeht.

LIMONE: der Ort ist schon lang kein Fischerdorf mehr, sondern ein Touristenort. Der Name Limone leitet sich nicht, wie oft angenommen, von den umliegenden Zitronenhainen ab, sondern vom lateinischen Wort limes (Grenze). Denn einst endete in Limone die Republik Venedig. Trotzdem wird dort hauptsächlich das „Zitronen-Image“ vermarktet.
Sehenswuerdigkeiten: Limone hat einen kleinen Hafen und eine verwinkelte Altstadt, in der kein Autoverkehr möglich ist; die S. Benedetto- Kirche, im Jahre 1685 errichtet; die Kirche San Rocco wurde in der Mitte des 16. Jh. erbaut. Während des Ersten Weltkrieges wurde die Kapelle stark zerstört.

PESCHIERA: Peschiera del Garda liegt am Fluss Mincio. Teile der Altstadt trennen mit ihren Festungsanlagen den Ort vom Festland. Der Ort verfügt über einen kleinen Yatchhafen, einen Bahnhof und ist ein Standort der italienischen Armee.
Sehenswuerdigkeiten: der historische Ortskern mit der Festungsmauer sowie Ausgrabungen aus der römischen Zeit; Kirche San Martino, 18. Jh mit viele Fresko gemaelde; Heiligtum “Santa Madonna del Frassino“; Gebaeude „Comando del Presidio“.

 

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